Durch Chemotherapie verursachte Neuropathien

Durch Chemotherapie verursachte Polyneuropathien (CIPN) - Periphere Neuropathien

Viele Krebserkrankungen können wirksam mit einer Chemotherapie behandelt werden.

Bei bestimmten Arten der Chemotherapie, beispielsweise Chemotherapie-Medikamente wie Capecitabin, Doxorubicin, 5-Fluorouracil, Cytarabin, Docetaxel und weitere können allerdings gravierende Nebenwirkungen auftreten: das so genannte Hand-Fuß-Syndrom. Ebenso durch Medikamente wie Cyclophosphamid, Oxaliplatin, Paclitaxel, Docetaxel, Sunitinib und Sorofenib.

Diese Krebs-Medikamente können Nervenschäden verursachen. "Durch die geschädigten sensiblen Nervenfasern kommen fehlerhafte Informationen beim Gehirnan. Das sendet daraufhin „unpassende“ Kommandos an Muskeln und Organe"

Die Folge: Elektrische Impulse werden fehlerhaft weitergeleitet. Sensible Nervenfasern senden falsche Informationen an das Gehirn. Das führt zu Missempfindungen, Schmerzen und Bewegungsstörungen. Wenn motorische Nervenfasern betroffen sind, können Muskelschwäche oder Muskelkrämpfe auftreten. Bei Schäden im autonomen Nervensystem funktionieren Blutgefäße, Drüsen oder innere Organe nicht mehr richtig.

Die ersten Symptome – Kribbeln, Schwellungen, starke, schmerzhafte Rötungen, Taubheitsgefühl, Hautschuppung oder offene Wunden – treten oft an den Zehen und Fingern auf und können sich auf Füße und Hände und weiter auf Beine und Arme ausbreiten. Es kommt zu Missempfindungen und Funktionsstörungen

Es sind diese Funktionseinschränkungen und -störungen wie Stolpern, Schwanken, Gleichgewichts-störungen, Schwierigkeiten beim Greifen oder Festhalten von Gegenständen und die Schmerzen, die die Betroffenen belasten und daran hindern am alltäglichen Leben teilzunehmen, auch schämen sie sich für die äußere Beschaffenheit der Haut.

Im günstigen Fall werden die Symptome nach dem Ende der Chemotherapie geringer und verschwinden komplett innerhalb der nächsten Monate. Eine Polyneuropathie kann aber auch über Jahre oder sogar für immer bestehen bleiben.

All dies kann, zusätzlich zur Diagnose Krebs, die Lebensqualität derer, die darunter leiden sehr einschränken.

Es kann aber auch dazu führen, dass die verabreichte Dosis reduziert werden muss oder es kommt zu einer Therapieverzögerung. Im schlimmsten Fall muss die Chemotherapie verschoben oder abgebrochen werden.

Durch eine gezielte Abkühlung von Händen und Füßen mit Kühl-Handschuhen / Kühl-Füßlingen können die genannten Nebenwirkungen erfolgreich vermieden werden.

Die Anwendung wurde in verschiedenen Studien untersucht und es wurde nachgewiesen: durch den mit der Anwendung von Kühl-Handschuhen und Kühl-Füßlingen bewirkten Kältereiz wird die Durchblutung der Nervenfasern vermindert wird und damit gelangen weniger Zytostatika an die Nervenfasern.

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